Die Tage hier in Djenne neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Schweren Herzens muss ich mich leider von hier verabschieden.
Bin leider von Samstag auf Sonntag mit so allen Wehwehchen, die man so haben kann, aufgewacht. Perfekte Anzeichen fuer so alles moeglich, angefangen von Malaria, bis Darmprobleme oder einfach nur eine normale Grippe.
Da ich aber keine Malariaprohpylaxe nehme, schreibt mein Lonely Planet, dass man bei diese Anzeichen eine Malaria annehmen muss, so lange ein Bluttest nichts gegenteiliges beweist. Ok Ruhe bewahren, alles wird gut...
Prinzipiell kein Problem in einem Malariagebiet solch einen Test zu machen, aber bitte nicht samstags oder sonntags denn da hat das Krankenhaus geschlossen.
Ich habe zwar Standby Malariamediakemente bei mir, doch diese so einfach zu nehmen, wenn ich mir nicht mal sicher bin?
Ich habe meine Freunde hier um Rat gefragt und muss feststellen, dass hier etwas grundsaetzlich versagt, wenn mein 16 jaehriger Freund Boubou oder auch Siaka nicht wissen, dass Malaria innerhalb der ersten 24 Stunden behandelt werden muss, da es sonst zu Schaedigungen am Nervensystem fuehren kann. Und das sind zwei Einheimische die permanent mit Malaria konfrontiert sind.
Aber wem schenkst du mehr glauben, einem Reisebuch oder Menschen die mit dieser Gefahr leben gelernt zu haben?
Anyway ich muss auf jeden Fall diese Untersuchung machen.
Naja es hat zwar einiges an koerperlicher Ueberwindung (bei 38 Grad hat man ja schon fast Umgebungstemperatur) und einem guten Freund namens Siaka benoetigt, dass wir bei nie enden wollenden Stunden, zwei Doktoren finden konnte und sie von ihrem wohlverdienten Erholungswochenende kurz in die Realitaet zurueckzuholen, und dann den Bluttest zu machen.
Das Krankenhaus selbst ist in einem desolaten Zustand aber zum Glueck fehlt es nicht an Geraeten und den Mitteln. Es wurde zwar keine Malaria festgestellt jedoch ein Art Typhoid denn ich mir wohl mit Salat oder ungeschaellte Tomaten geholt habe.
Schade meine Vitaminzufuhr muss sich wohl auf Gurken beschraenken.
Genauers weiss ich jedoch auch nicht. Siakas Deutschkentnisse enden beim einfachsten Medizinjargon.
Jedenfalls musste ich mir ganze 4 Spritzen geben lassen, von Medikamenten die ich nicht lesen kann weil sie auf chinesisch sind. Ok, wenigstens der Beipackzettel ist auf Franzoesisch aber das hilft mir auch net viel... es war jedenfalls ein Antibiotikum das ist sicher.
Mit gutem Gefuehl kann ich sagen, dass es mir wieder sehr gut geht und bin ueberrascht mich so schnell erholt zu haben. Obwohl es womoeglich ein Ding der Unmoeglichkeit gewesen waere, wenn ich nicht Siaka gehabt haette, der mit mir das ganze Dorf auf der Suche nach Aerzten abgefahren ist.
Hygiene ist ein untergeordnets Thema hier in Mali. Werden die Haende mit ein wenig Wasser befeuchtet, versteht man darunter Haende waschen.
Gegessen wird auschliesslich mit den Haenden, diesmal mit beiden. Da es Wasserknappheit gibt bzw. Wasser vom Brunnen geholt werden muss ist auch klar dass es hier ein Paradies fuer Bakterien ist.
Und irgendwie werde ich auch das Gefuehl nicht los, dass sich diesbezueglich auch nicht viel aendern wird, weil man ja eh weiss, wenn man krank wird gibts ja um die Ecke gleich die naechsten Apotheke die einem hilft. Auch Afrikaner sind nicht vor solchen Sachen nicht geschuetzt und Apotheken werden nicht ausschliesslich fuer Reisende gebaut.
Lass es somit der erste und letzte Vorfall sein. Darauf trink ich einen Schnapps :)
Bin leider von Samstag auf Sonntag mit so allen Wehwehchen, die man so haben kann, aufgewacht. Perfekte Anzeichen fuer so alles moeglich, angefangen von Malaria, bis Darmprobleme oder einfach nur eine normale Grippe.
Da ich aber keine Malariaprohpylaxe nehme, schreibt mein Lonely Planet, dass man bei diese Anzeichen eine Malaria annehmen muss, so lange ein Bluttest nichts gegenteiliges beweist. Ok Ruhe bewahren, alles wird gut...
Prinzipiell kein Problem in einem Malariagebiet solch einen Test zu machen, aber bitte nicht samstags oder sonntags denn da hat das Krankenhaus geschlossen.
Ich habe zwar Standby Malariamediakemente bei mir, doch diese so einfach zu nehmen, wenn ich mir nicht mal sicher bin?
Ich habe meine Freunde hier um Rat gefragt und muss feststellen, dass hier etwas grundsaetzlich versagt, wenn mein 16 jaehriger Freund Boubou oder auch Siaka nicht wissen, dass Malaria innerhalb der ersten 24 Stunden behandelt werden muss, da es sonst zu Schaedigungen am Nervensystem fuehren kann. Und das sind zwei Einheimische die permanent mit Malaria konfrontiert sind.
Aber wem schenkst du mehr glauben, einem Reisebuch oder Menschen die mit dieser Gefahr leben gelernt zu haben?
Anyway ich muss auf jeden Fall diese Untersuchung machen.
Naja es hat zwar einiges an koerperlicher Ueberwindung (bei 38 Grad hat man ja schon fast Umgebungstemperatur) und einem guten Freund namens Siaka benoetigt, dass wir bei nie enden wollenden Stunden, zwei Doktoren finden konnte und sie von ihrem wohlverdienten Erholungswochenende kurz in die Realitaet zurueckzuholen, und dann den Bluttest zu machen.
Das Krankenhaus selbst ist in einem desolaten Zustand aber zum Glueck fehlt es nicht an Geraeten und den Mitteln. Es wurde zwar keine Malaria festgestellt jedoch ein Art Typhoid denn ich mir wohl mit Salat oder ungeschaellte Tomaten geholt habe.
Schade meine Vitaminzufuhr muss sich wohl auf Gurken beschraenken.
Genauers weiss ich jedoch auch nicht. Siakas Deutschkentnisse enden beim einfachsten Medizinjargon.
Jedenfalls musste ich mir ganze 4 Spritzen geben lassen, von Medikamenten die ich nicht lesen kann weil sie auf chinesisch sind. Ok, wenigstens der Beipackzettel ist auf Franzoesisch aber das hilft mir auch net viel... es war jedenfalls ein Antibiotikum das ist sicher.
Mit gutem Gefuehl kann ich sagen, dass es mir wieder sehr gut geht und bin ueberrascht mich so schnell erholt zu haben. Obwohl es womoeglich ein Ding der Unmoeglichkeit gewesen waere, wenn ich nicht Siaka gehabt haette, der mit mir das ganze Dorf auf der Suche nach Aerzten abgefahren ist.
Hygiene ist ein untergeordnets Thema hier in Mali. Werden die Haende mit ein wenig Wasser befeuchtet, versteht man darunter Haende waschen.
Gegessen wird auschliesslich mit den Haenden, diesmal mit beiden. Da es Wasserknappheit gibt bzw. Wasser vom Brunnen geholt werden muss ist auch klar dass es hier ein Paradies fuer Bakterien ist.
Und irgendwie werde ich auch das Gefuehl nicht los, dass sich diesbezueglich auch nicht viel aendern wird, weil man ja eh weiss, wenn man krank wird gibts ja um die Ecke gleich die naechsten Apotheke die einem hilft. Auch Afrikaner sind nicht vor solchen Sachen nicht geschuetzt und Apotheken werden nicht ausschliesslich fuer Reisende gebaut.
Lass es somit der erste und letzte Vorfall sein. Darauf trink ich einen Schnapps :)
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