Wednesday, June 22, 2011

Eine Droge namens Marmelade


Am Tag der Abreise von Djenne, hat mir Boubou seine Adresse gegeben. Die ist einfach so originell ist, dass ich sie euch keinesfalls vorenthalten moechte:
Boubou Sangho
Petit fils de grand griot
Senossa-Djenne
Interresant ist die mittlere Adresszeile, was uebersetzt heisst : Enkelsohn des grossen Dichters. Ich moecht auch so ne Adresse... :)

Ich hatte einen guten Start in Burkina Faso. Nach einer muehsamen Fahrt von Djenne nach Burkina Faso, durfte ich gleich mal fuer ne Woche bei einer Familie leben. In einer staubigen Stadt, wo man normalerweiser so schnell wie nur moeglich weiterziehen wuerde, wenn man eben nicht zu solch einer Chance kommt.
Diese Familie hatte es wahrlich in sich. Im Grossen und Ganzen bestand sie aus Ehemann + 2 Frauen von denen jede um die 10 Kinder hatte. Und im Gegensatz zu Boubous Grossvater, wohnten diesmal beiden Frauen in ein und demselben Haus. Aber natuerlich hatte jeder sein eigenes Zimmer. Fuer mich hatte es auch nicht den Anschein, dass sie die besten Freundinnen waeren, aber das kann auch taeuschen. Eine so grosse Familie ist aber auch in Westafrika eher die Ausnahme. Bigamie auch in Burkina kein Problem, vorrausgesetzt man(n) ist Muslim. 

In Burkina gibts aber auch vermehrt Christen! Wie merkt man dass? Erstens laufen jetzt wieder Schweine auf den Strassen herum und zweitens haben vermehrt Leute eine Alkfahne wenn du mit ihnen sprichst.

Moussa, ein Familienmitglied, arbeitet beim Radio und er nahm mich am ersten Tag natuerlich gleich mit. Er fuehrte bei seiner Moderation ein kleines Interview mit mir, und ja ich durfte ueber meine bisherige Reise erzaehlen und war in Radio Oxygen zu hoeren. In Burkina od generell in Afrika gibt es mehr Radiosender, was man vielleicht vermuten wuerde. Afrika ist Musik, und Radio ist dabei das gaengiste Medium.
Und ich besuchte auch meine erste afrikanische Disko. Prinzipiell unterscheidet sich nicht viel zu unseren. Die Besucher sind zum Grossteil maennlichen Geschlechts, die sich ein Tanzduell nach dem anderen liefern. Jeder einzelne ein potentieller Michael Jackson Nachfolger. Um einiges unterhaltsamer als Dirty Dancing :).
In der Hauptstadt Burkinas, kurz Ouga genannt, half mir gleich mal ein Student bei der Orientierung und bracht mich bei einem Kuenstler unter, der Appartments vermietet. Ouga ist definitiv ein Zentrum fuer Kunst und Film in Westafrika. Jedes Jahr gibt es das groesste Filmfestival in Afrika, leider im Januar. Es gibt eine grosse Auswahl an Studien und viele verdienen ihr gutes Geld damit, indem sie ihre Werke vor allem nach Europa bringen.

In Burkina fand ich mich auch zum ersten Mal (ausgenommen natuerlich in Marokko) in einem Supermarkt was mich sofort an zu Hause erinnert hat. Es gab nicht viel, aber es fand sich darunter Dinge wie Marmelade, Schokolade, Kaese oder auch Happy Day Saft.
Jaja das hatten wir schon mal in Laos, alles aus Frankreich, Holland und Deutschland importiert um den doppelten Preis als bei uns zu haben. Mhmm die Leckerein die wir zu Hause geniessen duerfen nun auch in Afrika, fuer eine kleine Schicht zumindest.

Was ist schon Marmelade, oder Kaese, aber wenn du das schon seit 2 Monaten nicht geschmeckt hast, ists wie Weihnachten. Es ist interresant wie diese Vielfalt an Nahrung wie eine Droge auf deinen Koerprer wirkt. Es ist unheimlich schwer dem zu wiederstehen und den Koerper macht dir sofort klar, dass man sich um einiges besser fuehlen wuerde, wenn du zB jetzt sofort eine Schokolade essen wuerdest.

Die Ernaehrung ist so wie der Alltag von einer gewissen Monotonie gepraegt. Es gibt nicht viel Auswahl, und von dem kannst du mit einem westlichen Magen 50 Prozent nochmals abziehen. Die Diaet unterscheidet auch nicht zwischen Fruehstueck oder Mahlzeiten. Es wiederholt sich staendig. Meine Diaet beschraenkt sich auf Eier, Reis, Nudeln, dann Teig mit Sosse, ein wenig Fisch oder Fleisch. Wenns gut geht dann auch Kouskous. Gemuese und Fruechte sind gefaehrlich, wegen Typhus etc. 
Und ds Schlimmste, keine Suessigkeiten!!!! Argh!!!

Aber genau das macht wiederum das Reisen aus. Seine Grenzen zu testen und sich selbst zu reduzieren. Deshalb war ich dann noch gluecklicher, dass ich all den Leckerein wiederstehen konnte, bis auf…
Mit Abstand am gluecklichsten war ich, wie sich unter den Marmaladen eine Papaya Marmelade fand, die Burkina hergestellt wurde. Oh sooo lecker… Leider ein einmaliges Erlebniss. Fand sie nie wieder… habe gesucht und gesucht… wie ein Suechtiger nach Drogen.

Nach 2 Wochen Burkina hab ich mich fuer Togo entschieden.

Togo ist eine tolle Uberraschung. Es ist hier endlich mal gscheit gruen und nur so uebersaeht von exotischen Graessern und Baumen. Und das beste, es gibt Berge… naja eher Huegel. 
Es ist definitv nicht der Himalaya aber es laedt super zum Trekken ein. Und wie es der Zufall so wollte, habe ich auch meine erste Sonntagsmesse besucht, die so ablaeuft wie man sichs in Afrika vorstellen wuerde. Nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich mich an dem Erlebniss im Nachhinein erfreuen oder eher davor fuerchten soll… Mehr dann beim naechsten Mal.

Sunday, June 12, 2011

Wo kauft ihr eure Mangos?


Ich bin nun seit zirka einer Woche in Burkina Faso, und nicht mal 12 Stunden waren vergangen und schon war meine Stimme im landesweiten Radio zu hoeren. 

So schon genug verraten, mehr dazu aber beim naechsten Mal.

Nach fast vier unvergesslichen Wochen in Djenne schulde ich diesem Ort wahrlich mehr als nur ein Kapitel. Diesmal gibt es zum Vatertag gleich zwei Eintraege. (Ihr braucht nicht extra runterscrollen sondern koennt gleich von hier loslesen).

Generell gesagt war Mali schon eine Erfahrung. Das Land ist leider sehr arm und die Infrastruktur ist Besorgnis erregend. Da war wahrlich Senegal in einem besseren Zustand.

In Djenne im Besonderen fuehlt man sich um einige Jahrzehnte in die Vergangenheit versetzt. Spaetestens wenn man sich dann in den unzaehlbar vielen Doerfer herum bewegt, ist man versichert, dass man sich auf einem ganz anderen Planeten befindet und eine wahrlich andere Zeitgravitation auf einen wirkt.

Jedoch kombiniert mit einer originellen Kultur und einer streng gelebten Religion im Alltag macht es zumindest fuer Reisende, ein Land der Superlative. Nicht nur fuer den Koerper gibt es einiges zu ertragen (siehe vorigen Post) sondern auch der Geist hat ihr einiges zu erfahren.
Allons-y!
Die vielen Minderheiten in Mali kennzeichnen sich unterschiedlich am Koerper, meistens vor allem am Gesicht. Das kann von zwei Narben an den Schlaefen oder Narben an den Wangen, bis zu bestimmten Taettowierungen zB an den Fuessen reichen. Diese „Verletzungen“ werden mit sehr sehr jungen Alter den Kinder zugefuegt.

Es gibt Minderheiten, der zB mein Freund Boubou angehoert, bei denen die Frauen ihren Mund taettowieren lassen. Wird die untere Mundhaelfte schwarz tatoowiert heisst es, dass man verlobt ist und bei beiden, richtig geraten, ist man dann verheiratet. Mit dem Wissen, ist man dann schon oft ueberrascht wie jung die Maedchen eigentlich schon verlobt werden. 
Aber keine Frau laeuft hier verschleiert herum etc. wie man es zB in Marokko sieht.

Generell darf ein Mann, sofern er Muslime ist, in Mali offiziel bis zu vier Fraun heiraten. Und dass kommt auch in der Praxis vor. Zb Boubous Grossvater hat zwei Fraun. Jede Nacht schlaeft er abwechselnd bei seinen zwei Frauen. Aber es muss nicht so sein, es kommt auch vor dass alle in einem Haus gemeinsam leben. Wie dann genau die Schlafzimmeraufteilung geregelt ist, weiss ich aber nun wirklich nicht.

Kinder, Kinder und nochmals Kinder. Es gibt hier soviele davon, dass man seine Babyplanung wahrscheinlich nochmals um ein paar Jahre nach hinten verschiebt.
In Djenne wars nach der Zeit auch nicht mehr ueberschaubar. Und ich glaube es sofort wenn mein Guidebuch schreibt, dass es Orte bzw. Laender gibt wo diese Herrschaften von Kinder dich ausrauben, niedertrampeln, bzw. Zu gefaherlichen Banden werde koennen. Zwar nicht in Mali aber man ist immer wieder froh wenn du ihnen entwischt bist.

Deswegen traegt auch jede zweite Frau einen kleinen Rucksack. Babys werden naemlich mit nem Tuch um den Ruecken gebunden.

Man weiss auch nicht so genau wem das Kind dann auch zuzuordnen ist. Eben durch die Polygamie wird die Sache noch undurchschaubarer. Und die Kids hier haben auch nicht so eine starke Bindung zu den Eltern. Es kann auch sehr vorkommen, dass sie einen grossen Teil einfach bei den Verwandten verbringen.

Anfangs war ich sehr schockiert, was in Djenne ablauft. Es gibt hier eine Menge Kids die mit kleinen Kuebeln herumlaufen und alles (auch Abfall) essbare einfassen. Ich habe zuerst gedacht, dass es hier wirklich Menschen gibt, die verhungern muessen. Ich hab strikte FDH Diaet gemacht. Bis mich dann Boubou aufmerksam gemacht hat dass sie es zu einem religioesen Zweck machen:

In ganz Mali gibt es Religionslehrer die Schueler ausbilden duerfen, welche anschliessend das Amt eines Marabous einnehmen duerfen. Ein Marabou ist wie ein Priester hier bei uns. Er betet fuer die Leute, hilft ihnen bei gesundheitlichen Problemen und lebt mehr oder weniger in der Moschee. (Das sind dann aber auch diese Leute die als einzige das Geld haben um Autos zu besitzen...)

Ok diese Kids haben einen besonderen Status nicht nur in der Gesellschaft. Sie gehen nicht in eine normale Schule sondern verbringen ausschliesslich ihre Zeit mit dem Lernen des Korans und seiner Philosophie.
Die Ausbildung beginnt dabei mit 5 od 6 Jahren und dauert mitunter bis zu 10 oder auch mehr Jahren. Nach diesen Jahren kann er den Koran komplett auswendig herunterratschen (ich entschuldige mich fuer den Ausdruck ratschen, weil die arabischhe Sprache ist eigentlich so schoen, dass man eher singen meinen sollte). Er muss ihn aber auch verstehen, und die Aufgabe ist es ihn in seine jeweilige Sprache zu uebersetzen. Denn in Mali hat jedes noch so kleine Dorf seine eigene Sprache bzw. Dialekt.

Die Methode der Ausbildung sind aber mehr als bedenklich. Das Kind ist im Prinzip die ganze Jugend lan ein Bettler. Jeder essbare Abfall wird jeden Abend eben in den Kuebeln gesammelt und anschliessend zusammengeworfen und davon gegessen. Kein Essen darf gekauft werden, alles muss anhand von Spenden oder Gaben kommen. In Djenne wo sich hier und da mal Touris herumtreiben bzw. generell viele Leute sind, nicht so das Problem. Aber die Schueler werden auch fuer gewisse Zeiten an entlegene Doerfer geschickt und da liegt das Schicksal der Kinder dann in den Haenden weniger Bauern.

Jeder „Schueler“ darf, wenn ueberhaupt seine Eltern max 1 bis 2 mal im Jahr sehen.

Ich wohnte fuer ueber eine Woche mit so einem 16 jaehrigen Schueler zusammen. Dabei musste ich feststellen dass er die gute Haelfte des Tages auf seinem Teppich verpennt hat (boese Zungen wuerden behaupten, darum wird er ja verwendet). Klar wenn du tag ein tag aus nur den Koran, oder was auch immer, auswenig zitierst, ist eine Tendenz zur Schlaefrigkeit eben gegeben.

Aber man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Die muessen nicht in eine normale Schule gehen sondern lernen nur den Koran. Kein Mathematik, kein Ethik, etc. Das ganze verdammte Leben nur dieser einen verdammten Sache gewidmet.

Deswegen sollte jeder die Praxen der Religion, nicht nur in Afrika, sondern ueberall auch bei uns zu Hause, nicht einfach als gegeben annehmen sondern kritisch gegenueberstehen. Nicht nur weil es so ist, heisst es auch dass es so gut ist.

Ueberall in Mali wird frisch gepresster Ingwersaft verkauft, vor allem rund um Bamako. Je nach Verkaeufer ist er unterschiedlich scharf und kann einem schon mal fast umbringen vor lauter Schmerzen. Aber je staerker desto besser fuer den Magen und auch Geschlechtsverkehr hat mir ein Malianer mal erzaehlt.

Der Tee in einer gemuetlichen Runde ist so Pflicht wie das Gebet fuenf mal am Tag. Die Kunst dabei ist ihn so bitter wie nur moeglich machen. Damit man ihn dann auch trinken kann, darf  muss die Zuckermenge der Wassermenge entsprechen. Der Tee wird in Minikannen gekocht und es werden immer drei Runden serviert. Der Tee selbst kommt ausschliesslich aus China. Das hatten wir doch schon mal wo, oder? Ja genau Indien.

Gebettet wird zum Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, 2 Uhr, 4 Uhr und 8 Uhr. Jeder hat dabei seinen kleinen Teppich und davor werden Fuesse Gesicht und Haende gewaschen.

Jetzt bin ich schon so lange in Afrika und noch immer muss ich schmunzeln, wenn mir eine Frau entgegenkommt, die ihre "Hand"tasche am Kopf traegt. :)

Mangos mhmm so lecker hier. Ueberall gibt es sie und machen den perfekten Mittagssnack. Man kann sie auch leicht selber pfluecken, aber das macht man ja nicht, es gibt hier eine Menge Leute die vom Mangoverkauf leben. Aber leider musste ich auch feststellen, dass ich keine Mango mehr sehen kann, hab davon wohl zuviel verdrueckt...

Zu guter letzt auch ein negatives Erlebnis. Es wurde mir Geld eines Nachts in der Herberge in Djenne gestohlen, zwar nicht viel, aber dennoch.
So komisch es auch klingen mag, ehrlich gesagt bin ich jedoch froh, dass das passiert ist, weil es mich in einer Sache bestaetigt hat, die ich euch im folgenden Eintrag anhand einer Metapher vorstellen moechte...

Chaos Theorie made flesh

Um die Chaos Theorie zu studieren braucht man nicht unbedingt ein Mathematiker oder Physiker sein, sondern ein stinknormaler Reisender in den Laendern (West)Afrikas.

Afrika ist Chaos. Das Chaos das den Alltag jedes einzelnen, auch Reisenden, in seinen unausweichlichen Bann zieht, und dem man nicht entkommen kann.
Das Chaos auf Basis des Alltags ist vor allem wegen der immense Ueberbevoelkerung bestimmt kombiniert mit der miesen Infrastruktur und der schlechten Oekonomie im Gesamten.
Doch damit das Chaos nicht zum Supergau wird, benoetigt es Regeln. Zum Glueck einfachsten und natuerlichsten Regeln ueberhaupt, die wir jedoch in unserer westlichen Welt leider schon verlernt haben.

Regeln wie Vertrauen und Respekt dem Naechsten gegenueber.

Es existiert hier ein Alltag der keine Vertraege oder jegliche Anwaelte benoetigt. Jeder ist auf jeden anderen angewiesen und es gibt keine Extraspompanaln. Es existiert keine Hierarchie untereinander sondern jeder ist gleich.

Behandle jeden so, wie du behandelt werden moechtest.

Die grundsaetzlichste Lehre jeder Weltreligion. Gelebte Realitaet hier in Afrika.
Das ist das wahre Afrika auf Basis des alltaeglichen Lebens. Zig Erfahrungen hier mit den Einheimischen haben mich darin bestaetigt und bekraeftigt diesen Saetze zu verfassen.

Ueberrasche ich euch damit etwa? Habt ihr euch Afrika wohl anders vorgestellt... Klar auch, aber bitte lasst euch nicht irritieren von der westlichen Berichterstattung.


Aber das Chaos ist nicht nur in Afrika zu Hause sondern ja auch bei uns in Europa bzw. der westlichen Welt.
Was unmoeglich? 
Wenn ich vom Fenster blicke, kann ich beim besten Willen kein Chaos erkennen. Und Afrika hat wohl mehr Probleme als wir sie ertragen muessen.

Schaut jedoch genau...

Das resultierende Chaos, dass man einander nicht mehr vertraut, ein Leben ohne Vertraege nicht bestehen kann, dass sich keiner mehr einen Alltag ohne Gerichte und Polizei vorstellen kann, und dass damit unweigerlich dem Uberwachungsstaat zusteuern. Ich meine damit, das Chaos der Ueberwachung, dass unseren Alltag laengst eingenommen hat.

Ueberrasche ich euch wohl etwa damit, oder haben unsere Regierungen und Politiker aber auch Medien diesen Uebergang zur totalen Ueberwachung so transparent wie nur moeglich gemacht? 
Das Chaos der Ueberwachung und Kontrollen. Gelebte Realitaet in Europa.

Frage ich mich nur, welches Chaos ist wohl eher zum Verdammniss bestimmt ist... 


PS: Und was hat das ganze mit dem gestohlenen Geld zu tun, auf das ich im Vorhinein referenziert habe? Es bestaetigt meine Worte immens. Es gibt hier keinen der einem wirklichen Schaden zufuegen moechte. 
Es wurde mir zwar Geld gestohlen, aber er haette um einiges mehr nehmen koennen. Von den anderen zig Sachen wie Kamera, etc. im Rucksack gar nicht zu sprechen. 
Wie haette wohl ein Dieb unserer Vorstellung nach reagiert? Ja genau, er haette alles genommen um die Aktion so profitabel wie moeglich zu machen. Weil wir eben die (kapitalistische) westliche Welt nicht anders kennen...

Wednesday, June 1, 2011

A Germs Paradise

Die Tage hier in Djenne neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Schweren Herzens muss ich mich leider von hier verabschieden.

Bin leider von Samstag auf Sonntag mit so allen Wehwehchen, die man so haben kann, aufgewacht. Perfekte Anzeichen fuer so alles moeglich, angefangen von Malaria, bis Darmprobleme oder einfach nur eine normale Grippe.

Da ich aber keine Malariaprohpylaxe nehme, schreibt mein Lonely Planet, dass man bei diese Anzeichen eine Malaria annehmen muss, so lange ein Bluttest nichts gegenteiliges beweist. Ok Ruhe bewahren, alles wird gut...

Prinzipiell kein Problem in einem Malariagebiet solch einen Test zu machen, aber bitte nicht samstags oder sonntags denn da hat das Krankenhaus geschlossen.

Ich habe zwar Standby Malariamediakemente bei mir, doch diese so einfach zu nehmen, wenn ich mir nicht mal sicher bin?

Ich habe meine Freunde hier um Rat gefragt und muss feststellen, dass hier etwas grundsaetzlich versagt, wenn mein 16 jaehriger Freund Boubou oder auch Siaka nicht wissen, dass Malaria innerhalb der ersten 24 Stunden behandelt werden muss, da es sonst zu Schaedigungen am Nervensystem fuehren kann. Und das sind zwei Einheimische die permanent mit Malaria konfrontiert sind.

Aber wem schenkst du mehr glauben, einem Reisebuch oder Menschen die mit dieser Gefahr leben gelernt zu haben?

Anyway ich muss auf jeden Fall diese Untersuchung machen.

Naja es hat zwar einiges an koerperlicher Ueberwindung (bei 38 Grad hat man ja schon fast Umgebungstemperatur) und einem guten Freund namens Siaka benoetigt, dass wir bei nie enden wollenden Stunden, zwei Doktoren finden konnte und sie von ihrem wohlverdienten Erholungswochenende kurz in die Realitaet zurueckzuholen, und dann den Bluttest zu machen.

Das Krankenhaus selbst ist in einem desolaten Zustand aber zum Glueck fehlt es nicht an Geraeten und den Mitteln. Es wurde zwar keine Malaria festgestellt jedoch ein Art Typhoid denn ich mir wohl mit Salat oder ungeschaellte Tomaten geholt habe.

Schade meine Vitaminzufuhr muss sich wohl auf Gurken beschraenken.
Genauers weiss ich jedoch auch nicht. Siakas Deutschkentnisse enden beim einfachsten Medizinjargon.

Jedenfalls musste ich mir ganze 4 Spritzen geben lassen, von Medikamenten die ich nicht lesen kann weil sie auf chinesisch sind. Ok, wenigstens der Beipackzettel ist auf Franzoesisch aber das hilft mir auch net viel... es war jedenfalls ein Antibiotikum das ist sicher.

Mit gutem Gefuehl kann ich sagen, dass es mir wieder sehr gut geht und bin ueberrascht mich so schnell erholt zu haben. Obwohl es womoeglich ein Ding der Unmoeglichkeit gewesen waere, wenn ich nicht Siaka gehabt haette, der mit mir das ganze Dorf auf der Suche nach Aerzten abgefahren ist.

Hygiene ist ein untergeordnets Thema hier in Mali. Werden die Haende mit ein wenig Wasser befeuchtet, versteht man darunter Haende waschen.
Gegessen wird auschliesslich mit den Haenden, diesmal mit beiden. Da es Wasserknappheit gibt bzw. Wasser vom Brunnen geholt werden muss ist auch klar dass es hier ein Paradies fuer Bakterien ist.

Und irgendwie werde ich auch das Gefuehl nicht los, dass sich diesbezueglich auch nicht viel aendern wird, weil man ja eh weiss, wenn man krank wird gibts ja um die Ecke gleich die naechsten Apotheke die einem hilft. Auch Afrikaner sind nicht vor solchen Sachen nicht geschuetzt und Apotheken werden nicht ausschliesslich fuer Reisende gebaut.

Lass es somit der erste und letzte Vorfall sein. Darauf trink ich einen Schnapps :)

Wednesday, May 25, 2011

Hier kommt Coulibaly (auch Toubab genannt)

Mali, in der wohl undankbarsten Zeit ueberhaupt, und noch immer bin ich hier...

Bruetende Mittagshitze und staubige Luft beherrschen den Alltag. Dennoch ist es nur allzu schade, dass Anfang Juni mein Visa schon wieder auslaeuft.

Und das obwohl der Trip von Senegal in die Hauptstadt Malis, Bamako, eher schlecht begonnen hat. Auf der Landkarte zwar nur ein Katzensprung aber auf westafrikanischen Strassen eine kleine Weltreise.

Mal abgesehen davon, dass eine 20 Stunden Busfahrt auch in einem klimatisierten Bus mit Schlafmoeglichkeit (siehe China) anstregend sein kann, darf man hier von solchem Transportmoeglichkeiten eher traeumen (wenn man zum Schlaf ueberhaupt kommt). Ausrangiertes alte Buse die bis zur unkenntlichkeit vollgestopft werden. Und ja auch der sonst uebliche freie Mittelgang ist voll mit zahlenden Gaesten. Im Prinzip ein Sardinentransport. Im Gegensatz zu Asien gibt es in Afrika keine Klopausen mehr, wie auch man kann ja nicht mal schnell aufstehen, seinen Sitznachbarn fragen ob er so nett waer.. Nein angefangen vom Neugeborenen bis zu den Grosseltern muss die ganze Mannschaft raus.

Da ist daraus resultierenden Komplettdehydrierung ist dabei noch eine Leichtigkeit verglichen zum Smog, nie endend wollenden Babygeschrae, laute Musik, und den Koerperduenste in all seinen Varianten.

Doch was die Fahrt diesmal in Mali unterschieden hat, von denen in Senegal und ueberhaupt waren die vielen Checkposten. Die Paesse wurden kontrolliert und je nachdem welche Papiere du dabei hattest, hat der korrupte Beamte entschieden ob zahlst oder nicht. Einer meiner Sitzkollegen war ein Nigerianer und hat sich dadurch dumm und daemlich gezahlt. Und ich als Oesterreicher wurde, warum auch immer (man fragt da ja dann auch nicht wieder genauer nach), zur Gaenze verschont. Jaja der reiche Weisse, bleibt dann auch noch verschont von den diversen Korruptionszahlungen. Die Stimmung im Bus bleibt angespannt ...


Bamako ist durchaus eine nette Stadt. Klar, es ist eine westafrikanische Grossstadt, mit all dem was man sich so verstellen kann, aber vielleicht macht es das ja gerade aus. Hatte gute Bekanntschaften mit einer Trommelgruppe gemacht und durfte zusehen wie Djemben hergestellt werden.
Und hier merkt man wo die Trommelmusik seinen Ursprung hat. Wollte Anfaengerstunden nehmen aber bei ihnen ist ein Anfaenger das was ein bei uns ein Profi ist. Meine Staerken liegen wohl eher woanders...


Die Attraktion der naechsten Destination namens Segou, einer kleineren Stadt am leider derzeit etwas "duerstenden" Niger Fluss, sind die kleinen Doerfer rund herum, welche sich super mit einem chinesischen Mofa erkunden lassen. Jedes groessere Dorf hat dabei eine Moschee und die Architektur ist atemberaubend. Haeuser, die zur Gaenze aus Lehm und Stroh aufgebaut ist hier gelebte Realitaet. So schoen, fast schon kitschig anzuschauen, hat es jedoch auch einen Haken, und zwar dem Regen.
Die Regensaison die ca. 3 Monate dauert, bereitet jedem Malesen Bauchschmerzen. Jedes Jahr muess die Fassade mit Lehm und Gatsch neu eingeschmiert werden, ansonsten ist das Haus einsturzgefaehrdet. Dass ist harte Arbeit vor allem weil es jetzt gerade auch so heiss ist.
Dreimal hat sich der Regen schon gemeldet. War zwar eine nette Abkuehlung hatte aber hatte die schlimmste Nacht ueberhaupt. Und zwar weil die Decke von dem Gaestehaus Loecher hatte und Gatsch nur so runter gepatzt ist. Der Besitzer hat die ganze Dachterrase naechsten Tag gleich neu einschmieren lassen. Die Decke besteht besteht zur Gaenze aus dem Lehm der mit Aesten zusammengehalten wird.


Ich bin nun seit ca. 2 Wochen hier in Djenne, einer Stadt die eben wegen dieser Archtiektur unter dem Unesco Weltkulturerbe steht. Und ich kann gar nicht genug davon kriegen. Wundervolle Architektur kombiniert mit einer Anzahl an Menschen die ueberschaubar ist und welche (noch) nicht ihre Kultur an den Tourismus verkauft haben.

Habe hier meinen Freund Boubou kennengelernt und er mich am naechsten Tag gleich mal seinen Lehrern vorgestellt.

Vor allem Herr Outarra, der einzige Deutschlehrer in ganz Djenne, ist uebergluecklich, dass er jetzt jemanden hat, mit dem er ernsthaft Deutsch sprechen kann. Er hat mich sofort jeder Klasse vorgstellt, und ich durfte von meiner Reise, von Oesterreich generell und von mir zuerst auf Deutsch und dann auf Englisch erzaehlen.
Neben der mit Abstand am meisten gestellten Frage, ob ich schon verheiratet bin und ob ich nicht eine Frau aus Mali, zB eine Schuelerin aus Djenne - oder einfach die, die mir am besten gefaellt, heiraten moechte, kamen auch forderende Fragen wie, denn die Arbeitsmarktsituation zu Hause ist und Wo das Leben nun wirklich besser ist.

Es hat wahnsinnig Spass gemacht mit den Schuelern zu arbeiten, und vor allem mit Herrn Outarra hat sich eine gute Freundschaft gebildet.
Ich half ihm seine Maturaarbeit zu schreiben bzw. zu korrigieren und ich und meine Reise ist auch Teil der Arbeit :).
Und ich habe die Chance genutzt und entschlossen mich im Franzoesisch zu versuchen. Ich sollte wohl den Blognamen in m-en-afrique umbennen...

Coulibaly ist der malische Name der mir Siaka (Herr Outarra) gegeben hat, heisst sozusagen der Zweitgeborene. Toubab wiederum ist ein Name denn man waehrend seinen Trips in Afrika sehr oft hoert, vor allem die Kinder sind kaum ruhig zu kriegen. Ein Toubab ist ein jeder Weisse. So wurden frueher die Aerzte genannt, weil sie damals die meisten Weissen waren, die laenger in abgelegen Orte gelebt haben.

Ich bin, dank auch meiner Schulauftritte, schon ein fester Bestandteil hier im Ort. Ich werde nicht mehr nur als Tourist angesehen, mit all seinen Implikation von denen ich ein anders mal berichte werde, sondern die Leute wissen, dass ich hier Franzoesisch lernen und dass ich in die Schule gehe und deswegen ist die Erfahrung auch eine andere die du mit den Einheimischen hier machst.

Ich bin froh den Schritt gewaehlt zu haben hier mal ein wenig zur Ruhe zu kommen, anstatt von Ort zu Ort zu fliehen.

More to come soon...

Thursday, May 5, 2011

So tickt "mein" Senegal

Um die Tradition weiter leben zu lassen, wieder ein paar Dinge die mir so auf meiner Reise in den einzelnen Laender, in diesem besonderen Fall Senegal, aufgefallen sind.
  • Gegessen wird mit Loeffel oder Gabel, oder auch einfach nur mit der Hand, gemeinsam aus einem Topf. Da es meistens Fisch oder Henderl gibt uebernimmt jedes Mal wer andere die Aufgabe kleine Fleischstuecke fuer alle anderen auzuteilen.
  • Kuskus ist sozusagen der Reis der Afrikaner. Aber auch Reise findet man sehr oft im Topf.
  • Senegalsen sind ausserordentlich religioes. Das ist mir nicht nur bei der Familie aufgefallen sondern auch auf der Uni. Ob Moslem oder Christ, ueberall haengen in den Zimmern Poster von seinem jeweilgen Star.
  • Jeglicher Aspekt des oeffentlichen Verkehrs ist in keinster Weise mit uns vergleichbar. Die Schattenseite Westafrikas. Aber mehr dazu ein anderes Mal.
  • Es ist kaum zu glauben aber es gibt defacto keine Hunde. Nicht mal streunende. Und fuer wenn hab ich jetzt bitte meinen Pfefferspray gekauft?
  • Die Art des Umgangs untereinander ist wohl eine Besonderheits Afrikas. Andauernd wird einem ein Wie gehts (Ca va) gerufen, man schuettelt sich lieber zweimal die Hand bzw. umarmt sich.
  • Ein schwarze Haut ist schon was besonders. Je duenkler desto mehr strahlt sie im Sonnenlicht und sie besitzen keine Korperbehaarung. Und auch die Haare sind ganz anders, viel struppiger irgendwie.
  • Zaehne putzen in Senegal heisst an einem kleinen Baumzweig heraumnagen und es auch Art Riesenzahnstocher zu verwenden.
  • Die Landschaft von Senegal gleicht oft einem Meer an schwarzen Plastiksackerl, die man leider automatisch bei jedem Einkauf bekommt.
  • Wasser wird aus kleinen Wasserbeutel, sprich Plastiksackerl, getrunken dies einfach ueberall zu kaufen gibt. 
Dass Mali nicht weniger spannend wird kann ich euch jetzt schon versprechen. Was ich in den ersten Stunden so erlebt habe, war wohl einzigartig bisher ueberhaupt. Aber dass dann wirklich beim naechsten Mal.

Westafrika ich komme

In Senegal per Flieger um 2 Uhr frueh angekommen der erste Schock!

Mein Plan am Flughafen zu uebenachten ist wohl fuer die Fische. Du hast noch nicht mal das Gepaeck und schon wirst du von Wannabe Gigolos belagert. Und man tut sich sehr schwer diese abzuhaengen.

Schnell in die naechsten Flughafenbar gefluechtet habe ich einen Franzosen kennengelernt der mit einem Senegalesen, namens Philipe, ein Bier getrunken hat, welcher als Sicherheitskraft am Flughafen arbeitet. (Okok fragt mich jetzt bitte nicht, wie ernst er seinen Job nimmt). Und nach ein paar Minuten schon war mein Heim fuer die naechsten Tage gesichert.

Philippe hatte mir angeboten bei deim Haus seiner Mutter in einem Vorort von Dakar zu uebernachten.
Besser konnte das Osterwochenende nicht ablaufen. Ich verbrachte drei Tage gemeinsam mit ihnen und verstanden uns so gut, dass der Abschied echt schwer fiel. Sie waren katholisch und aufregender konnte daher Ostern im Jahre 2011 fuer mich gar nicht kommen.
Das einzig besorgniserregende nur war, dass sie ihre Religion so ernst nahmen, dass es andauernd lateinische Chorgesaenge gespielt hat und sich sogar mit Halleluja gegruesst haben. Haha...
Die Big Mum, die das Haus fest im Griff hatte, war ganz schockiert wie ich meine Version des Glaubens ihr erzaehlt habe. Dennoch sie sorgte sich ausserordentlich gut fuer mich.

Auch die westafrikanischen Freiluftmessen lies ich mir natuerlich nicht entgehen, und schon war ich als einziger Weisser im ganzen "Dorf" bekannt.

Auch Tibur, der juengste Sohn der Family, war an diesem Wochenende zu Hause und er sprach echt gutes Englisch und verbrachte mit ihm die meiste Zeit. Weil wir uns so gut verstanden habe, bin ich Montags dann mit ihm zum Unicampus nach Saint Louis mitgefahren und durfte mehrere Tage senegalischer Student sein.
Echt eine tolle Atmosphaere dort und er hat mir das Uni leben so richtig schmackhaft gemacht.

Echt schweren Herzens bin ich dann nach ein paar Tagen weiter Richtung Mali getrampt. Trampen mag vielleicht in Verbindung mit Afrika wie eine Schlagermusik im Ohr klingen, aber es ist die normalste Sache ueberhaupt. Es gibt ihr wenige private Autos auf den Strassen und die Fahrer sind natuerlich bedacht darauf, es moeglichst voll mit Leuten zu kriegen. Natuerlich wir ein Obolus verlangt, aber dass versteht sich ja hoffentlich von selbst in solch Laendern.

Waehrend den langen zaehen Stunden in diversen Autos und Bussen beobachtet entlang der Strassen die vielen kleinen Doerferen die oft nicht mehr als zwei drei Familien bestanden. Beeindruckt von diesen kleinen Gemeinschaften, sagte ich dem Fahrer er soll mich ein paar Kilometer vor der naechsten groesseren "Stadt" absetzen, so dass es fuer mich nicht allzu weit ist dort nach ein paar Tagen zu Fuss hinzugehen.
Und es ja allgemein bekannt, dass man auf Reisen Dine macht, denen man sonst eher fragwuerdig gegenueber steht.
Bin daher ins naechstbeste Dorf gegangen und hab versucht ihnen mitzuteilen, ob ich nicht bei ihnen uebernachten darf. Obwohl keiner ein Wort Englisch sprach und ich deto Franzoesisch verbracht ich zwei wundervolle Naechte bei ihnen, durfte mit ihnen Essen und half ihnen sogar bei diversen Arbeiten. Bezahlt wurden die Unkosten fuer Essen. Kanns noch besser laufen?

Glaubt mir Senegal od. generell Westafrika hat nicht viel Attraktionen die man sich als Tourist erwarten wuerde, zu bieten. Aber genau die oeben beschriebene Leichtigkeit mit dem Umgang untereinander macht es so interresant und spannend. Mehr Gedanken diesbezueglich, jedoch mal in einem anderen Kapitel.

Befinde mich derzeit gerade in der Hauptstadt Malis, namens Bamako. Nach schwachen 2 Wochen Senegal darf ich dieses Kapitel somit mal schliessen.

Abrundend gesagt habe ich in Senegal keine einzige schlechte Erfahrung gemacht. Dadurch dass es einige Christen auch gibt, war es zum Teil einfacher miteinander zu kommunizieren, bzw. einander zu verstehen. Menschen sind doch sehr von der Religion gepraegt. Bezueglich Umgang untereinander, aber auch simple Dinge wie Musik od. Ernaehrung, der Wert der Frau, etc. Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern eine simple Erfahrung. Muslime haben ihre eigene Besonderheiten, die genauso positiv sind wie ueberall anders.

Entschuldigen schon jetzt moechte ich mich fuer die (versprochenen) Fotos. Die Internetverbindungen, auch in den Staedten ist leider so langsam, dass es einfach keinen Sinn macht, Fotos, geschweige denn Videos, raufzuladen. Dass wird sich auch in anderen Laendern nicht anders sein.